Trier Forum e.V.
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2008 Jahren hat das Trier Forum eine siebenteilige Veranstaltungsreihe zu Planen und Bauen in Trier um 1900 angeboten. Zielsetzung war dabei, etwas mehr Aufmerksamkeit auf die Zeugnisse einer Epoche zu lenken, die in unserer Stadt ganz im Schatten der überragenden Denkmäler aus Antike und Mittelalter steht. Es wurde versucht, ein Bild zu gewinnen von der Vielfalt und den unterschiedlichen Tendenzen im Schaffen dieser Zeit. Bei der Auswahl der Objekte mussten notgedrungen etliche nicht weniger signifikante Werke unberücksichtigt bleiben, beispielsweise die ehem. Kunstgewerbeschule, die am Paulusplatz einen markanten Akzent setzt. Draus entstand der Wunsch, eine zweite Reihe folgen zu lassen, ergänzt auch durch die Einbeziehung eines interessanten Zeugnisses der Technikgeschichte, des Wasserkraftwerkes Kylltal.

 

Wie 2008 steht die reihe unter dem Thema „Der Blick zurück – und neue Wege“, um die außerordentliche Bandbreite der Arbeiten dieser Jahrhundertwende bewusst zu machen. Das kann besonders deutlich werden bei der Darstellung einer gesamten Denkmalzone, der Villen am Katharinenufer, deren Einzelbauten unterschiedliche Tendenzen erkennen lassen, und die gleichwohl homogen erscheint. Und dass der „Blick zurück“ einerseits und „neue Wege“ andererseits auch Werke desselben Architekten kennzeichnen kann, dafür stehen die Kirchen Str. Martin in Trier Nord und St. Aper in Wasserliesch.

Auch 2010 wird die Reihe mit einem Thema der Stadtplanung eingeleitet. War es 2008 der Generalbebauungsplan 1900, so ist der Gegenstand diesmal die spezielle Problematik, die das beherrschende Bauwerk der Porta Nigra aufgeworfen hat. Heute stellt sich die Problematik erneut. Ein Blick zurück auf das, was dazu schon einmal gedacht, geplant und gebaut wurde wie das Hotel „Zum Christophel“, kann nur hilfreich sein.

Vorträge

Die Porta Nigra – unverrückbar in bewegter Zeit (Dr. Karl-August Heise)

Ökostrom seit mehr als 100 Jahren – Das Wasserkraftwerk Kylltal als Denkmal der Technikgeschichte (Thomas Gooßens)

Schöner wohnen an der Mosel – Die Denkmalzone Katharinenufer 2-11 (Folker Schlottmann)

Mittelalterliche Formen für eine neue Pfarrei – Die Pfarrkirche St. Martin (Mario Simmer)

Neues Material und neue Formen – Die Pfarrkirche St. Asper in Wasserliesch (Jens Fachbach)

Zur Formveredelung und Geschmackserziehung – Die Handwerker- und Kunstgewerbeschule am Paulusplatz (Dr. Bärbel Schulte)