Trier Forum e.V.
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Herzlich willkommen

beim Trier Forum e.V., dem Forum für kritische Bürger, die sich für sinnvolle Bewahrung, behutsame Erneuerung und Entwicklung der Stadt Trier und ihres Umlandes einsetzen wollen: Denn unsere Stadt, unsere Gemeinde, das sind wir. Wieweit wir uns mit Trier und der Region in Geschichte und Gegenwart identifizieren können, wird wesentlich mitbestimmt durch die gebaute Umwelt. Wir setzen uns ein für Bewahren und Erneuen. Für effektive Denkmalpflege ebenso wie für qualitätvolles zeitgenössisches Bauen. 

 


Alter jüdischer Friedhof in Mainz (Foto: A. Zender)

 

Mainz gehört zu den so genannten SchUM-Städten.

 

Die Bezeichnung SchUM setzt sich aus den Anfangsbuchstaben der mittelalterlichen, hebräischen Namen der drei Städte Speyer, Worms und Mainz zusammen: Schin (Sch) für Schpira, Waw (U) für Warmaisa und Mem (M) für Magenza. Sie waren im Mittelalter die drei größten und einflussreichsten jüdischen Gemeinden im deutschen Raum.

 

Am 25.06.2017 bietet das Trier Forum gemeinsam mit dem Verein Trierisch eine Exkursion nach Mainz an. Auf dem Programm stehen eine Besichtigung des alten jüdischen Friedhofs, der neuen Synagoge sowie der Besuch weiterer Stätten jüdischen Lebens in der Innenstadt.

 

Weitere Informationen finden Sie unter Termine

Judengasse

 

Judengasse

 

2017 ist ein Jubiläumsjahr für die Geschichte des Judentums in Trier: 1957 wurde die neu erbaute Synagoge in der Kaiserstraße in Trier eingeweiht.
In drei Synagogen hatten die Juden vom Mittelalter an ihren Glauben praktiziert: Bis 1418, dem Jahr ihrer Vertreibung aus Trier, in der Synagoge im mittelalterlichen Judenviertel, zwischen Jakobstraße und Stockplatz gelegen. Nach ihrer Wiederansiedlung im 17. Jahrhundert im jüdischen Viertel in der Weberbach (heutiges Gebäude der Pax-Bank) und schließlich, bis zum 9./10.11.1938, in der Synagoge am Zuckerberg.


Das Trier Forum nimmt das Jubiläumsjahr 2017 zum Anlass, seine Aktivitäten auch verstärkt dem jüdischen Leben und seines Gedenkens in Trier zu widmen.
So unterstützt es die Bemühungen von Vereinigungen und Einzelpersonen, welche der Judengasse kurzfristig ein würdigeres Aussehen verleihen wollen, indem z.B. neue Schilder mit erläuternden Texten (in deutscher, englischer, französischer und hebräischer Sprache) angebracht werden, die Beleuchtung verbessert und ein neuer Anstrich erfolgen soll.

 

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Langfristig soll in der Judengasse - mit Vorliebe im jüdischen Haus,  in welchem sich noch eine Mikwe, das jüdische Ritualbad, befindet - eine "Dokumentationsstätte jüdischen Lebens" von den Anfängen in römischer Zeit über die Blütezeit im Mittelalter bis hin zum Holocaust und dem Neuaufbau nach 1945 entstehen.

 

Diskussion über die Stadtentwicklung Triers
Am 15.02.2017 lud das Trier Forum um 19 Uhr in die Viehmarktthermen ein

 

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Unter dem Titel "vor ORT" hatte das Trier Forum e.V. im Herbst letzten Jahres interessierte Bürger und politisch wie gesellschaftlich Beteiligte an unterschiedliche Orte der Stadt Trier eingeladen, um über offene Fragen zum Paulusplatz, dem Theater, der Deutschordenskommende sowie der Feuerwache zu diskutieren. In einer abschließenden Veranstaltung mit Vortrag und Podiumsdiskussion wollten wir das Thema „Stadtentwicklung“ noch einmal gemeinsam mit den Bürgern diskutieren.

 

Nach einem Vortrag des Architekten François Valentiny, der einen Eindruck der Stadtentwicklung Triers mit dem Blick von außen gegeben hat, und kurzen Zusammenfassungen der 4 „vor ORT“-Termine diskutierten wir das Thema gemeinsam mit François Valentiny, Generaldirektor Thomas Metz von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz und Prof. Alois Peitz vom Trier Forum. Die Veranstaltung wurde wieder einmal engagiert und hoch professionell von Dr. Kurt Bohr, u.a. Herausgeber des saarländischen Kulturmagazins „Opus" moderiert.

 

Der Trierische Volksfreund hat die Veranstaltung zusammengefasst: Pressebericht TV

 

Weitere Informationen zu der Reihe „vor ORT“ 2016 finden Sie in unserer Rubrik „Vortragsreihe“.

 

 

...wünscht das Trier Forum.

 

 

1957 wurde die Synagoge in Trier eingeweiht. Wir nehmen das Jubiläumsjahr 2017 zum Anlass, unsere Aktivitäten auch verstärkt dem jüdischen Leben und seines Gedenkens in Trier zu widmen. Im September planen wir wieder eine Exkursion nach Mainz, einer der drei SchUM-Städte, die wir nach Worms und Speyer besuchen wollen.Wir freuen uns auf ein interessantes Jahr, in dem wir uns weiterhin der Thematik der Bürgerbeteiligung auch im Rahmen unserer Reihe "vor ORT" widmen möchten.

Des weiteren möchten wir achtsam und sensibel bleiben für die Herausforderungen, die Trier und seinen Bürgerinnen und Bürgern auch in diesem Jahr bevorstehen.

 

 

Am 24.10.2016 hat die SPD-Fraktion mehrere Experten zur Anhörung über die "Machbarkeitsstudie Theater Trier" in den Rathausaal eingeladen. Neben theapro-Geschäftsführer Reinhold Daberto stellten sich Professor Matthias Sieveke, Dekan des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Trier, Gerold Reker, Präsident der rheinland-pfälzischen Architektenkammer und Professor Alois Peitz, Mitglied des Trier Forum e.V., den Fragen der Fraktionsmitglieder und Besucher.

 

Hier finden Sie die Aussagen und das Statement von Professor Peitz:

Theater_Trier_Statement_Alois_Peitz_24_10_16.pdf

 

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Schutzplastik von Wolf Spitzer für die mittelalterliche Mikwe (© Klaus Venus), © Stadt Speyer

 

Am 17.09.2016 bietet das Trier Forum gemeinsam mit dem Verein Trierisch eine Exkursion nach Speyer an. Auf dem Programm stehen eine Besichtigung des Doms zu Speyer sowie eine Führung durch das Museum Spira, den Judenhof und die mittelalterliche Mikwe von 1126.

 

Weitere Informationen: s. Termine

 

Stellungnahme zur Machbarkeitsstudie "Sanierung/Neubau Theater Trier"

Am 14. Juni 2016 wurde der Öffentlichkeit ein Zwischenbericht zum aktuellen Stand der Machbarkeitsstudie für eine Sanierung des Theatergebäudes vorgestellt.

Vor dem Hintergrund der herausragenden städtebaulichen Bedeutung des Theaters möchten wir gemeinsam mit Architekten der Architektenkammer und dem Bund der Architekten Rheinland-Pfalz folgende Stellungnahme abgeben:

 

TrF_Stellungn._Theater_.pdf

 

Theater Trier II Fto Peitz

Wem gehört die Stadt?

Das fragte Professor Alois Peitz in dem vierten Vortrag der diesjährigen Vortragsreihe des Trier Forums "Bürger und ihre Stadt".

 

Von der Geschichte der Baukultur und ihrer Auftraggeber bis zu aktuell umstrittenen Bauprojekten, bei denen die Investoren die Maßstäbe städtischen Bauens sprengen, zeigt Alois Peitz am Ende nicht nur bereits umgesetzte Beispiele sondern auch neue Wege auf, wie bürgerschaftliches Bauen tatsächlich funktionieren kann.

 
 

Bürger und ihre Stadt

Mit einem Vortrag „Bürger und ihre Stadt“, über die Verantwortung und Transparenz in Planungs- und Bauprozessen, im Mai diesen Jahres von Dr. Rena Wandel-Hoefer, Architektin, Beigeordnete und Baudezernentin der Stadt Saarbrücken, leitete das Trier Forum das diesjährige Motto seiner Aktivitäten zu dem immer präsenter werdenden Thema der Bürgerbeteiligung ein.

Mit der Vortragsreihe will das Trier Forum die Bandbreite des Bürgers und seiner Stadt von der Geschichte bis zur aktiven Mitgestaltung beleuchten.

 

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Doris Stuke, „Fata Morgana über den Ruinen“, Detail

 

08.10.2015   Im Schatten des Domes? Die Bürgerkirche St. Gangolf im Mittelalter (apl. Prof. Dr. Wolfgang Schmid)

 

15.10.2015   Bürger bauen Stad. Über das Konzept der Baugruppen in Tübingen (Uwe Wulfrath, Universitätsstadt Tübingen, Fachabteilung Projektentwicklung)

 

22.10.2015   Trier - mitgestalten.de. Möglichkeiten der digitalen u. analogen Bürgerbeteiligung (Toni Loosen-Bach, Koordinator für Bürgerbeteiligung im Büro des Oberbürgermeisters der Stadt Trier)

 

29.10.2015   Baukultur in Zeiten von Demokratie (Prof.h.c. Alois Peitz)

 

Weitere Informationen zu den einzelnen Vorträgen: Flyer Vortragsreihe 2015.pdf

 

Theater Trier II Fto Peitz

Foto (AP)

 

Quo vadis Theater Trier?

Um diese Frage ging es bei einer Podiumsdiskussion am 11. Juni 2015 im Foyer des Theaters.

Nach einem Eingangsvortrag über die Baugeschichte, die aktuelle Situation und die städtebauliche Einordung des Theaters durch Professor Alois Peitz, Beiratsmitglied des Trier Forum, stellten sich Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Prof. Alois Peitz, Architekt Prof. Dr. Matthias Sieveke und der zukünftige Intendant Dr. Karl M. Sibelius den Fragen von Dr. Kurt Bohr, dem Herausgeber und Geschäftsführer von OPUS Kulturmagazin Saarbrücken und den Fragen des Publikums.

 

Für eine Zusammenfassung des Abends verweisen wir auf den redaktionellen Beitrag von Katharina Hammermann, Chefreporterin Redaktion Trierischer Volksfreund:

Grauer Würfel, wie geht es weiter?

 

Eine Würdigung des Theaterbaus von Alois Peitz:

pdfWuerdigung_Theaterbau