Trier Forum e.V.
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Herzlich willkommen

beim Trier Forum e.V., dem Forum für kritische Bürger, die sich für sinnvolle Bewahrung, behutsame Erneuerung und Entwicklung der Stadt Trier und ihres Umlandes einsetzen wollen: Denn unsere Stadt, unsere Gemeinde, das sind wir. Wieweit wir uns mit Trier und der Region in Geschichte und Gegenwart identifizieren können, wird wesentlich mitbestimmt durch die gebaute Umwelt. Wir setzen uns ein für Bewahren und Erneuen. Für effektive Denkmalpflege ebenso wie für qualitätvolles zeitgenössisches Bauen. 

 

 

...wünscht das Trier Forum.

 

 

1957 wurde die Synagoge in Trier eingeweiht. Wir nehmen das Jubiläumsjahr 2017 zum Anlass, unsere Aktivitäten auch verstärkt dem jüdischen Leben und seines Gedenkens in Trier zu widmen. Im September planen wir wieder eine Exkursion nach Mainz, einer der drei SchUM-Städte, die wir nach Worms und Speyer besuchen wollen.Wir freuen uns auf ein interessantes Jahr, in dem wir uns weiterhin der Thematik der Bürgerbeteiligung auch im Rahmen unserer Reihe "vor ORT" widmen möchten.

Des weiteren möchten wir achtsam und sensibel bleiben für die Herausforderungen, die Trier und seinen Bürgerinnen und Bürgern auch in diesem Jahr bevorstehen.

 

 

Am 24.10.2016 hat die SPD-Fraktion mehrere Experten zur Anhörung über die "Machbarkeitsstudie Theater Trier" in den Rathausaal eingeladen. Neben theapro-Geschäftsführer Reinhold Daberto stellten sich Professor Matthias Sieveke, Dekan des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Trier, Gerold Reker, Präsident der rheinland-pfälzischen Architektenkammer und Professor Alois Peitz, Mitglied des Trier Forum e.V., den Fragen der Fraktionsmitglieder und Besucher.

 

Hier finden Sie die Aussagen und das Statement von Professor Peitz:

Theater_Trier_Statement_Alois_Peitz_24_10_16.pdf

 

Hier finden Sie die Zusammenfassungen der einzelnen "vor ORT-Termine" (s. Ankündigung unten)

Ende Januar 2017 planen wir eine Abschlussveranstaltung zu der diesjährigen Reihe "vor ORT". Genauere Informationen erhalten unsere Mitglieder zu gegebener Zeit über ein Rundschreiben sowie Interessierte über unsere Internetseite und ebenfalls zu gegebener Zeit als Vorankündigung in den enstprechenden Pressemedien.

Wir bleiben dran und verfolgen die Entwicklungen der diskutierten Orte weiter.

 

Paulusplatz.pdf  11.09.2016

 

Theater.pdf  15.09.2016

 

Deutschordenskommende.pdf  22.09.2016

 

Feuerwache.pdf  29.09.2016

Paulusplatz klein

Paulusplatz (Foto CK)

 

Geht es Ihnen nicht auch so? Sie stehen vor einem Gebäude, an einem Platz oder blicken auf eine Fassade und fragen sich: Welche Nutzung hat und hatte dieses oder jenes Gebäude, wie könnte dieser Platz zukünftig besser genutzt werden oder warum verfällt die Fassade? Gibt es hier Planungen seitens der Stadt?

Mit seiner neuen Veranstaltungsreihe „vor ORT“ möchte das Trier Forum einigen dieser Fragen nachgehen. Vor Ort berichten Historiker, Vertreter der Stadt und etwaige Interessensvertreter über die Ge-schichte des Ortes und die derzeitige Situation, anstehende Probleme bzw. Lösungsmöglich-keiten sowie Initiativen zu Erhalt und Nutzung der vorgestellten Orte.

 

Spazieren Sie gemeinsam mit uns durch die Stadt, informieren Sie sich und wenn sie wollen, stellen Sie gerne Fragen.

 

Wir sind vor ORT:

 

Paulusplatz - Kann da irgendwann mal was

zusammenwachsen?

So. 11.09.2016 15:00 Uhr, Pauluskirche

 

Theater – Schwerpunkt Städtebau

Do. 15.09.2016, 18:30 Uhr, Haupteingang Theater

 

Deutschordenskommende – ein Ort mit Geschichte und Potential

Do. 22.09.2016, 18:30 Uhr, auf dem Parkplatz Ausoniusstrasse.

 

Neuer Standort Feuerwache

Do. 29.09.2016, 18:30 Uhr, Eingang ehemaliges Polizeipräsidium

 

Weitere Informationen: Flyer vor ORT

 

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Schutzplastik von Wolf Spitzer für die mittelalterliche Mikwe (© Klaus Venus), © Stadt Speyer

 

Am 17.09.2016 bietet das Trier Forum gemeinsam mit dem Verein Trierisch eine Exkursion nach Speyer an. Auf dem Programm stehen eine Besichtigung des Doms zu Speyer sowie eine Führung durch das Museum Spira, den Judenhof und die mittelalterliche Mikwe von 1126.

 

Weitere Informationen: s. Termine

 

Stellungnahme zur Machbarkeitsstudie "Sanierung/Neubau Theater Trier"

Am 14. Juni 2016 wurde der Öffentlichkeit ein Zwischenbericht zum aktuellen Stand der Machbarkeitsstudie für eine Sanierung des Theatergebäudes vorgestellt.

Vor dem Hintergrund der herausragenden städtebaulichen Bedeutung des Theaters möchten wir gemeinsam mit Architekten der Architektenkammer und dem Bund der Architekten Rheinland-Pfalz folgende Stellungnahme abgeben:

 

TrF_Stellungn._Theater_.pdf

 

Theater Trier II Fto Peitz

Wem gehört die Stadt?

Das fragte Professor Alois Peitz in dem vierten Vortrag der diesjährigen Vortragsreihe des Trier Forums "Bürger und ihre Stadt".

 

Von der Geschichte der Baukultur und ihrer Auftraggeber bis zu aktuell umstrittenen Bauprojekten, bei denen die Investoren die Maßstäbe städtischen Bauens sprengen, zeigt Alois Peitz am Ende nicht nur bereits umgesetzte Beispiele sondern auch neue Wege auf, wie bürgerschaftliches Bauen tatsächlich funktionieren kann.

 
 

Bürger und ihre Stadt

Mit einem Vortrag „Bürger und ihre Stadt“, über die Verantwortung und Transparenz in Planungs- und Bauprozessen, im Mai diesen Jahres von Dr. Rena Wandel-Hoefer, Architektin, Beigeordnete und Baudezernentin der Stadt Saarbrücken, leitete das Trier Forum das diesjährige Motto seiner Aktivitäten zu dem immer präsenter werdenden Thema der Bürgerbeteiligung ein.

Mit der Vortragsreihe will das Trier Forum die Bandbreite des Bürgers und seiner Stadt von der Geschichte bis zur aktiven Mitgestaltung beleuchten.

 

Steipe Detail

Doris Stuke, „Fata Morgana über den Ruinen“, Detail

 

08.10.2015   Im Schatten des Domes? Die Bürgerkirche St. Gangolf im Mittelalter (apl. Prof. Dr. Wolfgang Schmid)

 

15.10.2015   Bürger bauen Stad. Über das Konzept der Baugruppen in Tübingen (Uwe Wulfrath, Universitätsstadt Tübingen, Fachabteilung Projektentwicklung)

 

22.10.2015   Trier - mitgestalten.de. Möglichkeiten der digitalen u. analogen Bürgerbeteiligung (Toni Loosen-Bach, Koordinator für Bürgerbeteiligung im Büro des Oberbürgermeisters der Stadt Trier)

 

29.10.2015   Baukultur in Zeiten von Demokratie (Prof.h.c. Alois Peitz)

 

Weitere Informationen zu den einzelnen Vorträgen: Flyer Vortragsreihe 2015.pdf

 

Theater Trier II Fto Peitz

Foto (AP)

 

Quo vadis Theater Trier?

Um diese Frage ging es bei einer Podiumsdiskussion am 11. Juni 2015 im Foyer des Theaters.

Nach einem Eingangsvortrag über die Baugeschichte, die aktuelle Situation und die städtebauliche Einordung des Theaters durch Professor Alois Peitz, Beiratsmitglied des Trier Forum, stellten sich Oberbürgermeister Wolfram Leibe, Prof. Alois Peitz, Architekt Prof. Dr. Matthias Sieveke und der zukünftige Intendant Dr. Karl M. Sibelius den Fragen von Dr. Kurt Bohr, dem Herausgeber und Geschäftsführer von OPUS Kulturmagazin Saarbrücken und den Fragen des Publikums.

 

Für eine Zusammenfassung des Abends verweisen wir auf den redaktionellen Beitrag von Katharina Hammermann, Chefreporterin Redaktion Trierischer Volksfreund:

Grauer Würfel, wie geht es weiter?

 

Eine Würdigung des Theaterbaus von Alois Peitz:

pdfWuerdigung_Theaterbau

 

 

 

Anfang April 2015 in der Eberhardstraße: bunte Farbtupfer inmitten parkender Autoreihen. Primeln und Stiefmütterchen, ein Anwohner hat sie gepflanzt.

Immer mehr Privatleute verschönern ihr städtisches Umfeld durch eine Bepflanzung der sie umgebenen öffentlichen Flächen. Private Blumengrüße auf städtischem Grund: Darf Bürger das? Warum nicht, Primeln, Tulpen und Co schaden keinem.

 

IMG 3963

Foto: CK

 

Die auch als Guerilla Gardening bezeichnete „feindliche“ Übernahme nicht genutzter, unansehnlicher Brachflächen durch bunt Blühendes und grün Gedeihendes wird immer populärer. Selbst ökoterroristisch anmutende Samenbomben, ursprünglich in ihrem namentlichen Sinne als Überfallhilfe konzipiert, sind mittlerweile „legal“ käuflich zu erwerben. Verwunderlich bleibt die Herleitung der Begrifflichkeiten, stehen die Aktionen der Wort-Neuschöpfungen mit ihrem Ziel doch in krassem Gegensatz zu der inhaltlichen Aussage ihrer Quellen.

 

Die Begrünung der Stadt durch privates Engagement steht auch im Rathaus Trier auf der Agenda: Trier soll Gartenstadt werden. Vorbild ist die Stadt Andernach. Als „Essbare Stadt“ wird sie im Bodenatlas des Le Monde diplomatique sogar gleichrangig neben Bogotá, Singapur und Rotterdam in der Liste grüner Städte weltweit aufgeführt.

 

In Trier wurde 2013 eigens die Arbeitsgruppe „Urbanes Gärtnern“ gegründet. Mit Unterstützung bereits existierender öffentlicher Gartenprojekte wie z.B. die des Vereins Transition Trier e.V. und diverser Bürgerinitiativen vereinzelter Stadtteile zur Nutzung öffentlicher Flächen als Gemüse- und Blumenbeete soll das Urbane Gärtnern in Trier zu einem festen Bestandteil der Stadtplanung werden.

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