Trier Forum e.V.
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Vortragsreihe

 

Paulusplatz klein

Paulusplatz (Foto CK)

Geht es Ihnen nicht auch so? Sie stehen vor einem Gebäude, an einem Platz oder blicken auf eine Fassade und fragen sich: Welche Nutzung hat und hatte dieses oder jenes Gebäude, wie könnte dieser Platz zukünftig besser genutzt werden oder warum verfällt die Fassade? Gibt es hier Planungen seitens der Stadt?

Mit seiner neuen Veranstaltungsreihe „vor ORT“ möchte das Trier Forum einigen dieser Fragen nachgehen. Vor Ort berichten Historiker, Vertreter der Stadt und etwaige Interessensvertreter über die Geschichte des Ortes und die derzeitige Situation, anstehende Probleme bzw. Lösungsmöglich-keiten sowie Initiativen zu Erhalt und Nutzung der vorgestellten Orte.

Spazieren Sie gemeinsam mit uns durch die Stadt, informieren Sie sich und wenn sie wollen, stellen Sie gerne Fragen.

Wir waren vor ORT:

Paulusplatz - Kann da irgendwann mal was

zusammenwachsen?

So. 11.09.2016 15:00 Uhr, Pauluskirche

Zusammenfassung des Termins       Paulusplatz.pdf

Artikel im Trierischen Volksfreund    vor ORT am Paulusplatz im TV

 

Theater – Schwerpunkt Städtebau

Do. 15.09.2016, 18:30 Uhr, Haupteingang Theater

Zusammenfassung des Termins      Theater.pdf

Artikel im Trierischen Volksfreund   vor ORT am Theater im TV

 

Deutschordenskommende – ein Ort mit Geschichte und Potential

Do. 22.09.2016, 18:30 Uhr, auf dem Parkplatz Ausoniusstrasse.

Zusammenfassung des Termins      Deutschordenskommende.pdf

Artikel im Trierischen Volksfreund   vor ORT an der Deutschordenskommende im TV

 

Neuer Standort Feuerwache

Do. 29.09.2016, 18:30 Uhr, Eingang ehemaliges Polizeipräsidium

Zusammenfassung des Termins                Feuerwache.pdf

Ankündigung im Trierischen Volksfreund   Brennende Fragen

 

Weitere Informationen: Flyer vor ORT

 

Mit einem Vortrag „Bürger und ihre Stadt“, über die Verantwortung und Transparenz in Planungs- und Bauprozessen, im Mai diesen Jahres von Dr. Rena Wandel-Hoefer, Architektin, Beigeordnete und Baudezernentin der Stadt Saarbrücken, leitete das Trier Forum das diesjährige Motto seiner Aktivitäten zu dem immer präsenter werdenden Thema der Bürgerbeteiligung ein.
Mit der Vortragsreihe will das Trier Forum die Bandbreite des Bürgers und seiner Stadt von der Geschichte bis zur aktiven Mitgestaltung beleuchten.

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Vortragsreihe „Wie WIR wohnen“ über Siedlungsbauten und -formen in Trier.

An der Auswahl der einzelnen Vortragsthemen lässt sich ablesen, dass Intention und stadtplanerische Umsetzung einer Siedlung immer in zeitgeschichtlichem Kontext zu sehen sind. Der Bogen spannt sich vom gemeinschaftlichen Wohnen im Mittelalter am Beispiel der Domkurie, über Siedlungsformen des 20. Jahrhunderts wie die Arbeitersiedlung im Aveler Tal, das konzeptionell sozial ausgerichtete Schammatdorf, die Gartenstadt Mariahof bis hin zur Gegenwart, vorgestellt am Beispiel der Bebauung am Wasserband/ Petrisberg, in der die Zweckgebundenheit eine untergeordnete Rolle spielt. Die Siedlung ist nicht mehr als homogene Siedlung erkennbar, durch individuell gestaltete Architektur wird der Siedlungsbau und somit das Konzept der Siedlung zur l´art pour l´art.

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Waren zuvor die wenigen, aber außerordentlich produktiven Jahre um 1900 ins Auge gefasst worden, so sollte in dieser Vortragsreihe „ein Jahrhundert besichtigt“ werden. Dieses Jahrhundert ist zunächst geprägt durch die Zäsuren der beiden Weltkriege, die gerade in baukulturellen Bereichen zu einem weitgehenden Stillstand geführt hatten.

Aufbruch war kennzeichnend für die Folgezeit. Für die Jahrzehnte nach dem ersten Krieg stehen in der Veranstaltungsreihe zwei Bauwerke, die neue, wenn auch divergierende Tendenzen zeigen. Die ehemalige Handwerkskammer übernimmt expressive Ausdrucksformen, wie sie in den bildenden Künsten vorgebildet waren. Die Kirche Str. Bonifatius erweckt Assoziationen zu der Reformbewegung des Bauhauses. Die in diesen Bauwerken sich abzeichnenden Entwicklungslinien brachen zunächst ab, als 1933 bornierte Ideologen an die Macht kamen. Abbrechen sollte nach ihren Vorstellungen auch die zweitausendjährige Geschichte jüdischen Lebens in unserem Land. Die neue Synagoge, dokumentierte eindrucksvoll und in erstaunlich kurzer Zeit nach Untergang des Dritten Reiches, dass dies letztlich nicht gelungen ist. Zugleich zeugt die Synagoge  für den erneuten Aufbruch nach dem zweiten Weltkrieg.

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2008 Jahren hat das Trier Forum eine siebenteilige Veranstaltungsreihe zu Planen und Bauen in Trier um 1900 angeboten. Zielsetzung war dabei, etwas mehr Aufmerksamkeit auf die Zeugnisse einer Epoche zu lenken, die in unserer Stadt ganz im Schatten der überragenden Denkmäler aus Antike und Mittelalter steht. Es wurde versucht, ein Bild zu gewinnen von der Vielfalt und den unterschiedlichen Tendenzen im Schaffen dieser Zeit. Bei der Auswahl der Objekte mussten notgedrungen etliche nicht weniger signifikante Werke unberücksichtigt bleiben, beispielsweise die ehem. Kunstgewerbeschule, die am Paulusplatz einen markanten Akzent setzt. Draus entstand der Wunsch, eine zweite Reihe folgen zu lassen, ergänzt auch durch die Einbeziehung eines interessanten Zeugnisses der Technikgeschichte, des Wasserkraftwerkes Kylltal.

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Trier sei gleichsam ein Lehrbuch mitteleuropäischer Architekturgeschichte, kaum eine andere deutsche Stadt vereine auf so engem Raum Bauwerke aus allen Epochen.

So liest man es im Vorwort zu dem band über die Trierer Altstadt in der Reihe „Kulturdenkmäler in Rheinland-Pfalz“. Dem kann sicherlich zugestimmt werden. Leider wird dieses „Lehrbuch“ aber meist nur in den Kapiteln Römerzeit und Mittelalter aufgeschlagen, für die Neuzeit eventuell noch in den Abschnitten Renaissance und Barock. Was danach kommt, wird kaum noch beachtet.

Ganz anders ist das beispielsweise in dem benachbarten Metz, wo das um 1900 entstandene „Quartier impérial“ als ein wesentlicher Bestandteil des kulturellen Erbes präsentiert wird.

Mit der veranstaltungsreihe möchte das Trier Forum  daher etwas mehr Aufmerksamkeit auf diese Epoche lenken, in der auch Trier sich eine beispiellos rege Bautätigkeit entfaltete. Über einhundert denkmalwerte Objekte aus den zwei Jahrzehnten zwischen 1890 und 1910 sind in dem genannten Band der Denkmaltopografie behandelt, und dies allein für den Bereich innerhalb des Alleenberings.

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